Reifenflicken ist nervig

Warum hat eine Sackkarre ständig platte Reifen?

Jeder Besitzer einer Sackkarre kennt es. Man benötigt sie dringend, etwas schweres ist zu transportieren. Und wie so oft, man holt dieser Karre von dort, wo sie meistens Wochen oder Monate lang rumstand und auf ihren Einsatz wartete. Doch was ist das?
Schon bei der ersten Bewegung der Sackkarre merkt man, mindestens ein Reifen ist platt.
Ganz schlimm, wenn einem jetzt der Gedanke durch den Kopf schießt: „verdammt, die wollte ich doch schon längst reparieren „. Da hat man doch in den letzten Wochen immer wieder mal Zeit gehabt, um diese nervige Tätigkeit durchzuführen. Aber es hilft nichts, jetzt muss erst mal der Reifen repariert werden.

An die Arbeit

Wer schon einmal ein Fahrradreifen gewechselt hat, hat vielleicht eine Vorstellung, was jetzt auf einen zukommt. Allerdings in verschärfter Form. Denn erst einmal muss man den Reifen von der Felge kriegen. Und diese Reifen sind nicht einfach mit der Schraube befestigt nein, es ist ein Ring der mit einer Kappe abgedeckt ist und an der nirgends ein Ansatzpunkt ist, diese Kappe zu entfernen. Nachdem man sich zweimal die Finger geklemmt hat, greift man zu roher Gewalt und hebelt diese Kappe mit einem Schraubenzieher ab. Und siehe da, das ist auch der normale Weg, um die Felge von der Achse zu bekommen. Leicht genervt nimmt man jetzt den Reifen und versucht, den Mantel von der Felge zu entfernen. Bei so einem kleinen Reifen sollte das doch kein Problem sein.
Weit gefehlt. Es sieht so leicht aus, aber da der Durchmesser so klein ist und die wolltest so dick wartet es in Schwerstarbeit aus. Hat man den Schlauch endlich in den Händen, und festgestellt wurde das Loch ist, nimmt man schnell das Reifenflickzeug ….

Wo ist das Flickzeug!!!

Verdammt noch mal, gestern war das Flickzeug doch noch in der Werkstatt, genau an der Stelle, an der es immer liegen sollte. Jetzt ist es nicht mehr da. Wo kann es hin sein, die Suche beginnt. Um es abzukürzen, fangen sie gar nicht an zu suchen. Es ist zwecklos. Sie werden es jetzt nicht finden. Also erst mal zum Fahrradhändler und Flickzeug kaufen.

Endlich repariert

kürzen wir’s ab, nachdem man sich beim aufziehen des Reifens (wir erinnern uns kleiner Durchmesser dicke Wulst) mal wieder die Finger geklemmt haben, wird der Reifen auf die Felge aufgesteckt und befestigt. Hurra, die Sackkarre ist wieder einsatzbereit.

Jetzt fehlt nur noch eins

Jetzt noch schnell das Werkzeug zurück, damit man beim nächsten Mal nicht wieder erst mal stundenlang suchen muss, man schnappt sich das Montagewerkzeug bringt es in die Werkstatt und …. erstarrt zu einer Salzsäule. Genau da, wo das Flickzeug eigentlich liegen sollte, liegt … das Flickzeug.

Das nervt gewaltig

und das ist der Punkt, an dem man am meisten genervt ist. Musste man doch extra die Arbeit unterbrechen, sich einigermaßen vernünftig anziehen, das Auto aus der Garage holen, 5 km in die Stadt fahren und wieder zurück, sich wieder umziehen und dann an die Arbeit machen
und das alles nur weil man blind war beim Suchen nach dem Fahrrad Flickzeug.

Was lehrt uns das

Wie wurde uns schon als Kinder eingebläut? Ordnung ist das halbe Leben. Und jetzt diesen blöden Spruch vor Augen zu haben, ist wirklich nervig.

 

 

 

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